DTM-Qualifying: 1. Lauf, Hockenheim 3.5.2014

DTM-Rückkehrer Paul Di Resta (DTM Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.639 Minuten) startet von Position 19 in sein erstes DTM-Rennen seit seinem Titelgewinn im Jahr 2010. Seine Markenkollegen Daniel Juncadella (Petronas Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.746 Minuten), Robert Wickens (FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé / 1:33.875 Minuten), Christian Vietoris (Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé / 1:34.242 Minuten) und DTM-Neuling Vitaly Petrov (DTM Mercedes AMG C-Coupé / 1:34.367 Minuten) beginnen das Rennen von den Plätzen 20 bis 23.
In Gedanken bei Michael Schumacher: Am ersten Rennwochenende der neuen DTM-Saison treten alle sieben Mercedes-Benz DTM-Fahrer mit dem Schriftzug #keepfightingmichael auf ihren DTM Mercedes AMG C-Coupés an. Der Formel 1-Rekordchampion liegt seit seinem schweren Ski-Unfall Ende des vergangenen Jahres im Koma.
Prominente Gäste bei Mercedes-Benz: Formel 1-Fahrer Nico Hülkenberg besuchte am Samstag das Qualifying der DTM in Hockenheim. Der Sahara Force India-Mercedes Pilot nahm unter anderem gemeinsam mit allen Mercedes-Benz DTM-Fahrern an einer Autogrammstunde teil. Am Sonntag sind der WM-Führende der Formel 1, MERCEDES AMG PETRONAS Pilot Nico Rosberg, sowie Fußball-Legende Franz Beckenbauer in Hockenheim zu Gast.
Ein Blick auf das Rennen: Das erste Saisonrennen der DTM 2014 startet am Sonntag um 13:30 Uhr (ab 13:15 Uhr live in der ARD). Adrien Tambay (Audi / 1:32.272 Minuten) steht auf der Pole Position. Das Rennen wird über 42 Runden und eine Gesamtdistanz von 192,108 km ausgetragen.
Stimmen zum Qualifying
Gary Paffett (33, England, EURONICS Mercedes AMG C-Coupé):
15. Platz, (1:32.834 Minuten)
„Das erste Qualifying der Saison verlief leider enttäuschend für mich. Wir haben noch keine perfekte Fahrzeugbalance gefunden und können noch viel Rundenzeit über die Abstimmung des Autos finden. Nach den Wintertestfahrten war es unmöglich, zu wissen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Heute haben wir gesehen, wo wir aktuell liegen, jetzt müssen wir daran arbeiten, uns so schnell wie möglich zu steigern. Ich habe alles aus dem Auto herausgeholt, aber die DTM ist eine so ausgeglichene Meisterschaft, dass man mit einer halben Sekunde Rückstand in Q2 auf Platz 15 steht. Das zeigt, wie stark die DTM besetzt ist. Wenn wir einige Zehntel finden, sind wir gleich viel weiter vorne. Ich bin für das Rennen optimistisch und möchte mich nach vorne kämpfen. Punkte sind noch möglich.“
Pascal Wehrlein (19, Deutschland, gooix Mercedes AMG C-Coupé):
16. Platz, (1:32.840 Minuten)
„Ich habe versucht, das Beste aus dem Paket herauszuholen. Ehrlich gesagt, habe ich mich im freien Training etwas wohler gefühlt. Jetzt müssen wir analysieren, woran das im Qualifying gelegen hat. Ich hoffe, dass wir morgen im Rennen insgesamt eine bessere Performacne abrufen können.“
Paul Di Resta (28, Schottland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
19. Platz, (1:33.639 Minuten)
„Das war ein schwieriges Qualifying. Ich hatte auf meinem zweiten Reifensatz etwas Verkehr. Mit meinem ersten Satz und den Veränderungen, die wir in der Pause nach dem Training vorgenommen haben, war ich aber recht zufrieden. Wir wären vielleicht in die Top-10 gekommen, haben es aber leider nicht in den nächsten Abschnitt geschafft. So läuft es eben manchmal, dann muss man einfach die Ärmel hochkrempeln und alles geben. Uns ist klar, dass wir uns steigern und das Auto verbessern müssen, um konkurrenzfähiger zu sein. Jetzt werden wir versuchen, uns die richtige Strategie für morgen zurechtzulegen.“
Daniel Juncadella (22, Spanien, Petronas Mercedes AMG C-Coupé):
20. Platz, (1:33.746 Minuten)
„Es war ein hartes Qualifying für mich. Ich habe im letzten Sektor leider in der Einfahrt in das Motodrom einen Fehler gemacht und dadurch einige Zehntel verloren. Aber auch ohne diesen Fehler muss man sagen, dass wir heute recht weit von der Konkurrenz entfernt waren. Meine größte Sorge ist, dass sich das Auto zwar gut anfühlt, aber die Zeiten einfach nicht stimmen. Morgen ist das Rennen und alles kann passieren. Ich bin immer noch zuversichtlich, was das Wochenende und die Saison angeht. Wir müssen einfach weiter Gas geben.“
Robert Wickens (25, Kanada, FREE MAN’S WORLD Mercedes AMG C-Coupé):
21. Platz, (1:33.875 Minuten)
„Ich will auf jeden Fall dem Team danken, dass sie so hart gearbeitet haben, um das Auto für das Qualifying fertig zu bekommen. Leider habe ich keine einzige freie Runde erwischt, damit war die Sache gelaufen. Morgen gilt es, alles zu geben und so viele Plätze wie möglich gut zu machen.“
Christian Vietoris (25, Deutschland, Original-Teile Mercedes AMG C-Coupé):
22. Platz, (1:34.242 Minuten)
„Es war eine schwere Session für mich. Das erste Kräftemessen hat gezeigt, dass wir momentan hinter der Konkurrenz sind. Ich habe versucht, alles aus dem Auto herauszuholen, in meiner letzten Runde leider etwas zu viel. Dadurch bin ich abgeflogen. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um den Rückstand aufzuholen.“
Vitaly Petrov (29, Russland, DTM Mercedes AMG C-Coupé):
23. Platz, (1:34.367 Minuten)
„Wir haben im Vergleich zum freien Training einige Fortschritte gemacht. Das Auto lässt sich besser fahren und ich habe mich viel wohler damit gefühlt. In meiner schnellen Runde ist der Wagen vor mir abgeflogen, dadurch wurde ich ausgebremst. Aus diesem Grund bin ich mit dem Qualifying auch nicht zufrieden. Davon abgesehen haben wir sicher einen Schritt in die richtige Richtung gemacht.“
Wolfgang Schattling, Leiter DTM-Management:
„Gratulation an Audi und Adrien Tambay zur ersten Pole Position der Saison – eine beeindruckende Leistung. Für uns verlief das Qualifying leider enttäuschend, daran gibt es nichts schön zu reden. Wir müssen unser Auto deutlich verbessern und unsere Performance steigern. Gary und Pascal haben heute das Maximum herausgeholt. Jetzt müssen wir das Qualifying analysieren und herausfinden, warum wir vor allem im dritten Sektor mit vielen Kurven Zeit verloren haben. Es ist schwierig, zu beurteilen, was im Rennen für uns möglich sein wird. Aber eins steht fest: Wir werden die Flinte nicht ins Korn werfen. Wir sind alle Kämpfer und werden morgen voll angreifen. Das wird sicher nicht einfach, aber wir geben nicht auf.“
Qualifying-Ergebnis: Top-10
Pos
Fahrer
Marke
Zeit
1.
Adrien Tambay
Audi
1:32.272
2.
Marco Wittmann
BMW
1:32.419
3.
Bruno Spengler
BMW
1:32.600
4.
Antonio Felix da Costa
Audi
1:32.608
5.
Mattias Ekström
Audi
1:32.624
6.
Miguel Molina
Audi
1:32.787
7.
Eduardo Mortara
Audi
1:32.898
8.
Martin Tomczyk
BMW
1:33.113
9.
Timo Glock
BMW
1:32.603
10.
Timo Scheider
Audi
1:32.706
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