ADAC MOTO CLASSIC 2015: Rund 65 historische Motorräder eroberten die Provinz Trentino

16.6.2015. Die ADAC Moto Classic 2015 ist bei ihrer 7. Auflage an ihren Ursprungsort in das oberitalienische Trentino zurückgekehrt.

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Bei perfektem Wetter und idealen Temperaturen genossen die rund 100 Teilnehmer die Gastfreundschaft der Trentiner und Höhepunkte in Form von abwechslungsreicher Landschaft, traumhaften Strecken und kulinarischer Vielfalt aus der Region. Bei den Wanderpausen erwarteten die Teilnehmer zudem viele Benzingespräche mit begeisterten Motorrad-Fans und Touristen.

„Die ADAC Moto Classic im Trentino war fast wie ein Nachhause-Kommen“, sagt Prof. Dr. Mario Theissen, ADAC Klassik-Referent. „Wir wurden mit großer Herzlichkeit hier aufgenommen.“ Als das Oldtimer-Wandern im Jahr 2003 vom ADAC begründet wurde, ahnte noch niemand, dass diese Form der Klassiker-Ausfahrten so viel Zuspruch ernten würde.

Begeistert winkten die Zuschauer entlang der Strecken der bunten Mischung aus Marken wie AWO, BMW, DKW und Triumph zu, aber auch japanische Klassiker wie Honda Gold Wing oder Yamaha R 5 waren im Teilnehmerfeld vertreten. Die Fahrer absolvierten die insgesamt rund 520 Kilometer langen Touren mit Leichtigkeit. Selbst kleine Pannen wie zum Beispiel platte Reifen oder Zündungsprobleme, wurden von den Gelben Engeln des ADAC Klassik-Service schnell behoben.

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Am Montag, 8. Juni 2015, legten die rund 65 historischen Zweiräder vom traumhaften Standort in Pieve di Ledro am Ledrosee die erste Strecke ihrer vier Tage dauernden Wander-Tour zurück. Der Prolog um den MOTORRAD CLASSIC-Pokal führte über Arco zum oberhalb gelegenen Lago di Tenno und in das mittelalterliche Dorf Canale di Tenno. Gut warmgelaufen starteten die Motorräder, Gespanne und Motorroller der Baujahre 1927 bis 1983 am nächsten Tag um den CASTROL-Pokal.

Über steile Serpentinen schraubten sie sich in Richtung Etschtal hinab und rollten in die Provinzhauptstadt Trento. Dort wartete eine fachkundige Jury darauf, die Gefährte beim Concorso d’Eleganza nach Kriterien wie dem Erhaltungszustand, der Originalität und der Fahrzeuggeschichte in den verschiedenen Baujahresklassen zu bewerten. Sieger der Klasse I (Baujahr bis 1945) wurde Hans-Joachim Rost mit seiner außergewöhnlich schön restaurierten Triumph K4.

Die längste Tour mit rund 180 Kilometern führte am Mittwoch durch die Bergregionen im Osten des Gardasees über Brentonico zum Monte Baldo und das an einem Hang gelegene Kloster Madonna della Corina. Nach einem Stopp in der mittelalterlichen Altstadt von Malcesine galt es, am Hafen von Riva del Garda zwei Runden im Slalom in selbst vorgegebenem Tempo abzulegen. Für die Bewältigung der WPs, beim ADAC Oldtimer-Wandern nicht wie üblich Wertungsprüfungen sondern Wanderpausen, winkte der SCHUBERTH-Pokal.

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