2.5.2015 – Verfolger im ADAC Rallye Masters machen Boden gut

3.5.2015 Sulingen. Der vierte Lauf zum ADAC Rallye Masters stand im Zeichen der Verfolger von Tabellenführer Carsten Mohe.

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Da je Saisonhälfte nur jeweils die besten vier von sechs Läufen gewertet werden, setzte der Renault-Pilot diesmal aus, die schärfsten Verfolger konnten so aufholen. Youngster Johannes Dambach sammelte dabei für seinen Sieg in Division 6 ebenso die Maximalpunktzahl, wie Ex-Masters-Champion Hermann Gaßner (Sieg in Division 1).

Beide konnten ihren Rückstand verkürzen und liegen vor der S-DMV Rallye Thüringen (15. bis 16. Mai) in direkter Schlagdistanz zu Mohe. Dambach rangiert nur drei Punkte hinter dem Erzgebirgler, Gaßner hat 15 Punkte Rückstand. Informationen rund um das ADAC Rallye Masters gibt es unter www.adac-motorsport.de/adac-rallye-masters und unter www.facebook.com/ADACRallye. Den Fernsehbericht zum Wochenende strahlt TV-Partner SPORT1 am kommenden Samstag (9. Mai) ab 11:30 Uhr aus.

Mit dem zweiten Gesamtrang hinter dem nicht im ADAC Rallye Masters gewerteten Porsche-Piloten Ruben Zeltner setzte sich Hermann Gaßner (Surheim) bei der ADAC Mobil Pegasus Rallye (1. – 2. Mai) bestens in Szene. Mit Co-Pilotin Ursula Mayrhofer auf dem Beifahrersitz des Mitsubishi Lancer Evo 8 machte er in der Tabelle deutlich Boden gut und verbesserte sich auf die dritte Position. Auf den elf Wertungsprüfungen (WP) über 130,8 WP-Kilometer konnte er sich dabei im Kampf um die Plätze auf dem Siegerpodest gegen Frank Färber im Peugeot 207 S2000 durchsetzen, mit dem er sich zeitweise einen Sekundenfight lieferte. Gaßner: „Mein Blick ging auf den WPs am Nachmittag klar nach hinten: Einen Angriff auf Ruben konnte ich mir abschminken, es war schon schwierig genug, den zweiten Platz zu halten. Nun machen der Sieg in der Division und die tolle Veranstaltung Lust auf mehr. Für uns war es etwas zu trocken, sodass wir die Vorteile des Allradantriebs nicht immer ausspielen konnten. Aber für die beiden noch ausstehenden Läufe der ersten Saisonhälfte gibt uns das Ergebnis viel Motivation.“ Der Weg zum Sieg in der Division führte für Gaßner über den Fight mit Raphael Ramonat / Nanett Centner (Trusetal / Radebeul) im Mitsubishi Lancer Evo 7. Diese konnten im ersten Drittel der Rallye in der Spitzengruppe überzeugen, bis sie auf der fünften WP ausrollten: „Uns ist eine Bremsleitung geplatzt“, berichtet Ramonat. „Schade, denn bis dahin lief es sehr gut. Vor allem unser gutes Abschneiden beim ersten Durchgang auf dem IVG-Gelände machte Lust auf mehr.“

Olaf Müller mit starkem Debüt in der Division 3

Auf dem vierten Tabellenplatz liegen nach dem vierten Rallyewochenende der Saison Timo Grätsch / Alexandra Gawlick (Handewitt, BMW M3 E30). Sie holten rund um Sulingen den vierten Platz in der Division 3 und fuhren damit erneut in die Punkteränge.„Wir hatten zu Beginn Probleme mit dem Set-up und haben deshalb etwas müde angefangen. Nachdem wir im Service vieles geändert haben, lief es immer besser. Die Zeiten waren super – da lagen wir sogar mal in den Top-5 des Gesamtklassements. Wir sind ganz zufrieden.“ Tonangebend war in dieser Division allerdings der Niederländische Gaststarter Wouter Ploeg in einem extrem starken BMW 1M Coupé. Hinter ihm rangierten Olaf Müller / Jürgen Breuer (Ahlden / Ellgau, BMW 320 iS) als beste Masters-Teilnehmer. Sie traten zum ersten Mal in dieser Saison an und zählen zum Favoritenkreis für den Divisionssieg. Divisionsdritter wurde der schnellste Bauer Deutschlands, Kai-Dieter Kölle (Grube), der mit Co-Pilotin Lena Zornig (Seedorf) im Porsche 911 Carrera 2,7 antrat.

Division 4: Patrick Pusch und Guido Immhof trumpften auf

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Das Geschehen in Divison 4 wurde an diesem Wochenende vom Kampf zweier Piloten geprägt. Zunächst sah alles nach einem Sieg von Patrick Pusch (Lutherstadt Wittenberg) aus. Er überzeugte mit Co-Pilot Andreas Luther (Eisenach) im Citroën DS3 R3T mit einer starken Fahrt, die ihn bis auf die vierte Gesamtposition führte. Die Entscheidung fiel schließlich auf der legendären Prüfung im IVG-Gelände. Auf der drei Mal in unterschiedliche Fahrtrichtungen gefahrenen WP waren fast die Hälfte aller WP-Kilometer zu absolvieren. Beim ersten Mal hatte Pusch die Nase vorne und fuhr die drittschnellste Gesamtzeit. „Mein Co-Pilot Andy macht einen Top-Job“, schwärmte er anschließend. „Es hat sich aber wohl auch ausgezahlt, dass der DS3 R3T leicht und wendig ist, und wir an vielen Stellen später als andere bremsen können.“ Bis vor der finalen WP – dem dritten Durchgang im IVG-Gelände – hatte er so die souveräne Führung in der Division. Doch die stark auftrumpfenden Guido Imhoff / Sebastian Walker (Burgdorf / Trittau, VW Golf III Kit-Car) zogen auf der letzten WP vorbei: Ein abgerissener Schlauch am Turbolader bremste Pusch und ließ ihn nur mit Mühe das Ziel der Rallye erreichen. „Wir hatten uns im IVG-Gelände einen gewissen Vorteil ausgerechnet“, verriet Imhoff. „Ich bin dort deutlich ortskundiger als viele andere.“ Als Trost blieb Pusch, dass er sich dennoch den Tagessieg in der Citroën Racing Trophy sicherte. Dort setzte er sie sich gegen die Divisions-Dritten Michael Abendroth / Frank Oschmann (Duisburg / Neckarsulm, Citroën DS3 R3T) durch.

Division 5: Souveräner Sieg für Philipp Ullrich

Auch in der Division 5 gab es bei der ADAC Mobil Pegasus Rallye einen klaren Sieger: Philipp Ullrich (Floh-Seligenthal) konnte sich mit Peter Messerschmidt (Brotterode) im Peugeot 208 R2 klar gegen ihre Markenkollegen Timo Weigert und Jasmin Tarim (Rückersdorf) durchsetzen. Der Thüringer gab damit vor dem fünften Saisonlauf bei seiner Heimspiel im Rahmen der DMV Thüringen Rallye (14. – 16. Mai) seine Visitenkarte ab.

Division 6: Dambach siegt nach starken Fight

Bei seinem dritten Start in dieser Saison holte Johannes Dambach (Altlay) seinen zweiten Sieg in der Division 6. Der vom ADAC Mittelrhein geförderte Rallye-Youngster konnte damit nicht nur seinen zweiten Tabellenplatz im ADAC Rallye Masters zwischen den alteingessenen Rallye-Cracks Carsten Mohe und Hermann Gaßner verteidigen, sondern auch Boden auf den Tabellenführer gut machen. Gerade einmal drei Punkte trennen ihn nun noch von Carsten Mohe. Dambach: „Damit, so weit vorne zu rangieren, hatten wir vor der Saison nun wirklich nicht gerechnet. Wir sind total positiv überrascht, aber wir bleiben auf dem Boden. Unser Ziel ist nach wie vor, Spaß zu haben und möglichst viel Erfahrung zu sammeln.“ Seinen Sieg musste er sich hart erarbeiten, denn die Zweitplatzierten Michael Wolters / Heiner Habekost (Martfeld, Citroën DS3 R1) lieferten ihnen zeitweise ein Sekundenduell. Das unterlegene Duo kann sich dennoch freuen, denn sie gewannen mit ihrem zweiten Platz auch die Tageswertung in der R1-Klasse der Citroën Racing Trophy.

Die Highlights der Läufe zum ADAC Rallye Masters serviert TV-Partner SPORT1 jeweils am Samstag der Folgewoche. Der Bericht zur ADAC Mobil Pegasus Rallye Sulingen wird am 9. Mai ab 11.30 Uhr ausgestrahlt.

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