26.4.2017 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

26.4.2017. Das Motorsportjahr 2017 nimmt weiter an Fahrt auf: Qualifikationsrennen für die 24 Stunden am Nürburgring, viertes Formel 1-Rennen der Saison in Russland und die letzten Vorbereitungen auf den DTM-Saisonauftakt in Hockenheim.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

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Blancpain GT Series: Maximilian Buhk, Franck Perera und Jimmy Eriksson fahren im Mercedes-AMG GT3 in Monza auf das Podium
Spezial Tourenwagen Trophy: Oscar Tunjo gewinnt beide Rennen auf dem Hockenheimring in einem Mercedes-AMG GT3

Newssplitter

Auf nach Russland: Zum vierten Mal gastiert die Formel 1 am kommenden Wochenende auf dem „Sochi Autodrom“ in Russland. Bei den ersten drei Ausgaben des Großen Preises von Russland stand jedes Mal ein Silberpfeil-Fahrer ganz oben auf dem Podium: 2014 und 2015 gewann jeweils Lewis Hamilton, 2016 sein Teamkollege Nico Rosberg. In allen drei Fällen wurde der Sieger des Russland Grand Prix in dieser Saison auch Weltmeister. Auch das Qualifying war bislang fest in Mercedes-Hand: Lewis Hamilton (2014) und Nico Rosberg (2015, 2016) fuhren die bisherigen drei Pole Positions ein. In den Jahren 2014 und 2015 feierte Mercedes-AMG Petronas Motorsport jeweils den Gewinn der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft in Russland. Im vergangenen Jahr wechselte das Rennen in Sotschi dann aus dem Oktober an den Anfang der Saison.

Einsatz in der „Grünen Hölle“: Bevor Maro Engel beim Saisonauftakt in Hockenheim (05.-07. Mai) sein DTM-Comeback gibt, startete er am vergangenen Wochenende mit dem Mercedes-AMG GT3 beim Qualifikationsrennen für das 24 Stundenrennen auf dem Nürburgring. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen Thomas Jäger, Jan Seyffarth und Dirk Müller belegte er für das Mercedes-AMG Team BLACK FALCON den fünften Platz. „Ich bin wirklich happy, dass wir uns im Qualifying für das Top 30-Qualifying des 24-Stunden-Rennens qualifizieren konnten, das war unser Ziel“, sagte Maro, der den 24-Stundenklassiker 2016 gewinnen konnte. „Ich freue mich jetzt schon riesig auf das 24-Stunden-Rennen in vier Wochen. Aber eines ist klar, wenn du das Rennen Ende Mai gewinnen willst, muss alles perfekt passen und natürlich auch das nötige Rennglück auf deiner Seite sein.“

Podiumserfolg in Monza: Beim spannenden Auftaktrennen des Blancpain GT Series Endurance Cup in Monza sicherte sich das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport den dritten Platz in der Gesamtwertung. Der Mercedes-AMG GT3 #84 mit Maximilian Buhk (GER), Franck Perera (FRA) und Jimmy Eriksson (SWE) war vom 16. Platz gestartet und kämpfte sich bis zum Ende der dreistündigen Renndistanz auf das Podium nach vorne. Besonders die Schlussphase des Rennens war von packenden Positionsduellen innerhalb der Spitzengruppe gekennzeichnet. Franck Perera im Mercedes-AMG GT3 #84 konnte sich eine halbe Stunde vor Rennende auf den vierten Platz nach vorne kämpfen. Wenige Minuten vor der Zieldurchfahrt bedeutete ein Ausfall eines vor ihm liegenden Fahrzeugs schließlich nach 92 Runden das Podium für das Trio Buhk, Perera, Eriksson und das Mercedes-AMG Team HTP Motorsport.

Packende Schlussphase: Mit Platz sieben ebenfalls in die Top-Ten fuhr die #4 des Mercedes-AMG Team BLACK FALCON mit Yelmer Buurman (NED), Adam Christodoulou (GBR) und Luca Stolz (GER). Dabei erlebte Schlussfahrer Adam Christodoulou ebenfalls eine packende Schlussphase: Zehn Minuten vor dem Fallen der Zielflagge rutschte er vom zwischenzeitlichen sechsten Rang zurück, konnte jedoch den siebten Rang zurückerobern und ins Ziel bringen. In der Klasse Pro-Am sorgten Nico Bastian (GER), Jean-Luc Beaubelique (FRA) und Jules Gounon (FRA) für die beste Platzierung. Das Trio im Mercedes-AMG GT3 #87 sicherte für AKKA ASP den fünften Klassenplatz.

Startrekord: Schon vor Beginn des Laufs zum Blancpain GT Series Endurance Cup gab es eine neue Bestmarke im Customer Racing-Programm von Mercedes-AMG Motorsport: Zum Feld der 53 für Monza genannten Fahrzeuge gehörten insgesamt 13 Mercedes-AMG GT3 – so viele wie noch nie zuvor in einem einzigen Rennen.

3 Fragen an Maximilian Götz

Maximilian, der Auftakt des ADAC GT Masters steht bevor. Was für ein Gefühl ist es für Dich, zurück in der Liga der Supersportwagen zu sein?

Maximilian Götz: Es fühlt sich an, wie nach Hause zu kommen. Ich habe mit HTP Motorsport schon viel erlebt und schöne Erfolge gefeiert. 2014 bin ich zuletzt im ADAC GT Masters gefahren und am Saisonende waren wir auf dem dritten Platz in der Meisterschaft – da waren also noch zwei vor uns und von daher habe ich noch eine kleine Rechnung offen. Dieses Jahr will ich um die Meisterschaft mitfahren. Mit Patrick Assenheimer und HTP Motorsport haben wir auch ein super Team, um das zu schaffen.

Der zweite Saisonlauf auf dem Lausitzring wird im Rahmen der DTM ausgetragen. Freust Du Dich auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen?

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Maximilian Götz: Definitiv. Es ist immer schön, die Jungs zu treffen. Ich bin nach wie vor sehr eng in Kontakt mit den Kollegen. Auf dem Lausitzring werde ich die Gelegenheit nutzen und auch in der Box vorbeischauen. Am liebsten würde ich natürlich einen Doppelstart im ADAC GT Masters und der DTM fahren, aber mein Fokus liegt klar auf dem ADAC GT Masters. Der Lausitzring liegt mir, ich bin dort 2016 in der DTM in die Punkte gefahren und auch dem Mercedes-AMG GT3 sollte die Strecke liegen.

Du hast ein neues Helmdesign, was hat Dich dazu inspiriert?

Maximilian Götz: Als Fahrer hat man ja nicht so viele Möglichkeiten für einen individuellen Look. Der Overall ist weitgehend vorgeschrieben, da bleiben eigentlich nur die Schuhe und der Helm. Daher wollte ich bei meinem neuen Helm ein paar außergewöhnliche Sachen realisieren. Es sind durchweg kräftige, leuchtende Farben zu sehen. Außerdem sind meine Familie, mein Logo, mein Hashtag #MAXimumATTACK sowie ein LEGO Batman abgebildet, denn ich bin großer Batman-Fan. Auf der Rückseite ist ein ‚schreiendes’ Porträt von mir. Auch wenn man es im Fahrzeug nicht direkt sieht, soll es den Jungs hinter mir symbolisch zeigen: Kommt mir nicht zu nahe!

Social Media News

#PurePitWall: 3 vorbei, 17 liegen noch vor uns: Die F1-Saison 2017 läuft und schon werden einige heiße Themen diskutiert. Mit Hilfe der Pure Pit Wall sprechen wir in dieser Woche über den Reifen-Abbau, Überholmanöver und die Lehren der Rennen in Australien, China und Bahrain.

#ReadyToRace: Die neue DTM-Saison steht in den Startlöchern. Nach drei Wintertests und mehr als 11.400 Testkilometern ist das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team heiß auf das erste Rennwochenende des Jahres in Hockenheim.

#DTMCamp: Im dritten und letzten Teil unserer Mini-Serie #DTMCamp müssen sich die Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer einer ganz besonderen Herausforderung stellen…

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