3.7.2019 – Neuigkeiten aus den Mercedes-AMG Motorsport-Teams

3.7.2019. Zur Jahreshälfte zieht Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, eine erste Bilanz und wirft einen Blick voraus auf die Höhepunkte der zweiten Saisonhälfte.

Das ist passiert: Ergebnisse & Fakten

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Formel 1: Valtteri Bottas fährt beim Großen Preis von Österreich auf das Podium
Blancpain GT World Challenge Europe: Doppelpodium für den Mercedes-AMG GT3 im ersten Lauf in Misano
GT4 European Series: Der Mercedes-AMG GT4 fährt in beiden Rennen auf dem Misano World Circuit einen Sieg ein
IMSA Michelin Pilot Challenge: Jeroen Bleekemolen, James Cox und Dylan Murry gewinnen das Rennen in Watkins Glen
China GT Championship: Zwei Siege für den Mercedes-AMG GT3 auf dem Shanghai International Circuit

Newssplitter

Doppelpodium und Klassensieg bei der Blancpain GT World Challenge Europe: Im italienischen Misano konnte Mercedes-AMG Motorsport seine Erfolgsserie in der Blancpain GT World Challenge Europe fortsetzen. Bereits am Samstag hatte das Duo um Raffaele Marciello (ITA) und Vincent Abril (MON) für Furore gesorgt und das Rennen nach 60 Minuten auf Platz zwei beendet – bei Zieleinfahrt fehlten lediglich Zehntelsekunden zum Sieg. Luca Stolz und Maro Engel (beide GER) fuhren direkt dahinter auf Rang drei und machten so das Doppelpodium für Mercedes-AMG perfekt. Am Sonntag behaupteten Engel/Stolz durch den vierten Rang inklusive schnellster Rennrunde die Führung in der Fahrer- und der Teamwertung für BLACK FALCON in der Blancpain GT World Challenge Europe. Zudem sicherten sich Nico Bastian (GER) und Thomas Neubauer (FRA), die an Position 19 ins Rennen gegangen waren, nach einer beeindruckenden Aufholjagd den Klassensieg und führen damit die Silver Cup-Wertung weiterhin souverän an. Am Tag zuvor hatten bereits Fabian Schiller (GER) und Timur Boguslavskiy (RUS) den Klassensieg im Silver Cup gefeiert.

Ebenfalls auf dem Misano World Circuit erzielte Lee Mowle am Samstag einen Podiumserfolg im Blancpain GT Sports Club. In seinem Mercedes-AMG GT3 fuhr der Brite für ERC Sport den zweiten Platz ein. Das Rennen am Sonntag musste Mowle in Führung liegend aufgrund eines Unfalls vorzeitig beenden.

Mercedes-AMG dominiert bei der GT4 European Series: Mit einem Doppelpodium hat Mercedes-AMG am Sonntag ein erfolgreiches Rennsportwochenende in der GT4 European Series gekrönt. In einem dramatischen Finish setzten sich Max Koebolt (NED) und Jan Kisiel (POL) von Leipert Motorsport gegen die Konkurrenz durch und belegen in der Meisterschaft nun Rang eins im Silver Cup. Auf dem dritten Platz folgten mit Alex Lambertz (GER) und Romain Monti (FRA) vom Team Bullitt Racing weitere Mercedes-AMG Piloten, die den Rennerfolg somit perfekt machten. Sowohl Bullitt Racing als auch Leipert Motorsport hatten bereits das Rennen am Samstag dominiert – wenn auch in getauschter Reihenfolge. Nach 60 Minuten standen Lambertz und Monti auf Platz eins, Koebolt und Kisiel sicherten sich Rang vier sowie den dritten Klassenplatz. Für Bullitt Racing ist es der erste Triumph in der Saison 2019.

Sieg in der IMSA Michelin Pilot Challenge: Riley Motorsports fuhr bei der IMSA Michelin Pilot Challenge den ersten Saisonsieg ein. Im US-amerikanischen Watkins Glen setzten sich Jeroen Bleekemolen (NED), James Cox (USA) und Dylan Murry (USA) gegen das gesamte Teilnehmerfeld durch und rangieren nach dem vierstündigen Rennen nunmehr auf Platz fünf in der Teamwertung. Mit 121 Punkten ist Mercedes-AMG zudem Spitzenreiter der Konstrukteurswertung. Zudem sicherte sich Indy Dontje (NED) im Mercedes-AMG GT4 #33 von Winward Racing / HTP Motorsport die Pole Position. Beim Rennen der IMSA WeatherTech SportsCar Championship über sechs Stunden kam das Mercedes-AMG Team Riley Motorsports hingegen aufgrund eines unverschuldeten Unfalls nicht ins Ziel.

Top-Drei-Platzierung in der Super GT: Beim Super GT im thailändischen Buriram durfte sich LEON RACING über eine Podiumsplatzierung freuen. Das Team um Naoya Gamou und Haruki Kurosawa (beide JPN) belegte nach 66 Runden Rang drei und schiebt sich dank des bisher besten Resultats auf den sechsten Platz in der Fahrerwertung. In der Teamwertung belegt LEON Racing aktuell den fünften Rang.

Ein fast perfektes Rennwochenende in der China GT Championship: Bei der China GT Championship feierte Mercedes-AMG drei Siege in vier Rennen. Bei den GT3-Rennen siegten Mercedes-AMG Fahrer Adam Christodoulou (GBR) und Eric Zang (CHN) von Toro Racing im ersten Lauf, den Rennsieg im zweiten Lauf feierten Alessio Picariello (BEL) und Jeffrey Lee (THA) vom Team EWS Craft-Bamboo Racing. Mit jeweils einem dritten Platz komplettierten EWS Craft-Bamboo Racing (Rennen eins) und YC Racing (Rennen zwei) das Doppelpodium nach 60 Rennminuten auf dem Shanghai International Circuit.

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Das Rennwochenende wurde schließlich durch einen Doppeltriumph in der GT4-Klasse erfolgreich abgerundet: Im Mercedes-AMG GT4 #6 siegten Sunny Wong (HKG) und Rainey He Xiaole (CHN) vor dem Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 5 von Phantom Pro Racing und den Piloten Alex Fontana (CH) und Christian Chia (CHN). Das Team führt die Meisterschaftswertung aktuell souverän an.

3 Fragen an Stefan Wendl

Nach dem 24-Stunden-Rennen ist vor dem 24-Stunden-Rennen. Stefan Wendl, Leiter Mercedes-AMG Customer Racing, blickt auf die beiden Highlights im Motorsportkalender von Mercedes-AMG zurück beziehungsweise voraus und gibt uns weitere Details zum neuen Mercedes-AMG GT3, der am kommenden Wochenende in Portimao (5.-7. Juli) den ersten Test unter Rennbedingungen absolviert.

Stefan, beim 24-Stunden-Rennen 2019 auf dem Nürburgring gab es spannende Rennaction, einige Rückschläge aber am Ende auch wieder Erfolge für Mercedes-AMG zu feiern. Wie bewertest du das diesjährige Highlight in der Eifel?

Stefan Wendl: Um am Nürburgring auf das Podest zu fahren, müssen viele Faktoren passen: Man braucht ein zuverlässiges Fahrzeug, ein bestens vorbereitetes Team und eine fehlerfreie Fahrercrew. Der Erfolg ist im Motorsport nicht planbar, besonders nicht auf der Nordschleife und deshalb war es für uns auch keine Selbstverständlichkeit, wie im Vorjahr wieder auf das Podium zu fahren. Daher freuen wir uns sehr über den dritten Gesamtplatz von BLACK FALCON sowie den Klassensieg mit dem Mercedes-AMG GT4, der damit im zweiten Jahr in Folge in der SP10-Klasse siegreich war. Natürlich ist es sehr schade, dass wir im Prinzip mit vier weiteren Fahrzeugen aus dem Rennen ausgeschieden sind, die ebenfalls mindestens um das Podium oder sogar den Gesamtsieg mitgefahren sind. Alles in allem können wir mit unserer Leistung, dem Podium, dem Klassensieg sowie den beiden Pole Positions, die wir im Top-Qualifying erreicht haben, sehr zufrieden sein und haben erneut die Stärke unserer Fahrzeuge, Teams und Fahrer bewiesen.

Mit Spa wartet Ende Juli bereits das nächste 24-Stunden-Highlight auf uns. Kannst Du uns schon etwas zum Auftritt von Mercedes-AMG sagen?

Stefan Wendl: Wir sind wieder mit starken Teams und Fahrern am Start und gehen mit zehn Fahrzeugen von AKKA ASP, BLACK FALCON, Goodsmile Racing, GruppeM Racing, RAM Racing, Scuderia Villorba Corse und STRAKKA Racing gut vorbereitet in das Rennen. Den letzten Feinschliff absolvieren die Teams und Fahrer bei den gerade stattfindenden Testtagen auf der Strecke in Spa-Francorchamps. Die Konkurrenz ist sehr groß und die Leistungsdichte enorm hoch – es ist das wohl anspruchsvollste GT3-Rennen der Welt. Nach dem Sieg 2013 mit dem SLS AMG GT3 ist es an der Zeit, dass wieder ganz vorne mit dabei sind – dieses Mal mit dem Mercedes-AMG GT3.

Im Rahmen des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring wurde der neue Mercedes-AMG GT3 vorgestellt. Am kommenden Wochenende bestreitet das neue GT3-Fahrzeug aus Affalterbach seinen ersten Test unter Rennbedingungen bei den 24h Portimao der Creventic Serie. Auf was dürfen sich die Fahrer und Kundenteams freuen?

Stefan Wendl: Auf ein performantes, ausgereiftes und toll fahrbares Fahrzeug! Neben der neuen Optik konnten wir viele Details optimieren, die sowohl Teams wie auch Fahrern zu Gute kommen. Um ein paar Verbesserungen exemplarisch zu nennen: Schnelleres justieren des Frontsplitters, Schnelleinstellung für Heckflügel, ein neuer Luftfilter mit verbesserter Zugänglichkeit oder ein System zum automatischen Tracking von Laufzeiten, das eine Weltneuheit in diesem Segment darstellt. Die Fahrer können sich beispielsweise auf ein optimiertes ABS mit Traktionskontrolle, leuchtstarke Scheinwerfer, die neue Drop-Start Funktion oder auf eine Sitz- und Helmbelüftung freuen. Unser Fokus lag aber auch auf der Reduzierung der Betriebskosten für die Teams, da dies im hart umkämpften GT3-Segment immer wichtiger wird. Bei den 24 Stunden von Portimao wird der neue Mercedes-AMG GT3 einen ersten wichtigen Test in den Händen von Kundensportfahrern absolvieren. Dabei möchten wir uns bei Creventic für die Chance bedanken, das Testfahrzeug auch ohne FIA-Homologation nennen zu dürfen. Wir nehmen dabei in Kauf, dass wir in der Klasse SP4 keine Chance auf eine Platzierung in den Top 5 haben werden. Rik Breukers, Hubert Haupt, Kenneth Heyer und Charles Putman werden sich das Lenkrad mit Mercedes-AMG Fahrer Maximilian Buhk teilen. Alle Fahrer haben viel Erfahrung auf GT3- beziehungsweise Mercedes-AMG-Fahrzeugen. Uns ist es wichtig, von Anfang an direktes Feedback von unseren Kunden zu bekommen, um den letzten Feinschliff bei den anstehen Tests anzugehen, um dann Ende 2019 mit der Auslieferung des neuen Fahrzeugs zu beginnen. 2020, dem 10-jährigen Jubiläumsjahr von Mercedes-AMG Customer Racing, wird der neue Mercedes-AMG GT3 dann seine weltweite Debütsaison in den Händen der ersten Kundenteams feiern.

Social Media News

#AMGGT3: Der neue Mercedes-AMG GT3 aus jedem Blickwinkel.

Video ansehen: www.facebook.com/MercedesAMGCustomerRacing/videos/388399075107230/

Mercedes-AMG GT3 #88, AKKA ASP Team
#88 Mercedes-AMG GT3, AKKA ASP Team

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