9.8.2015 – Carsten Mohe übernimmt Führung im ADAC Rallye Masters

10.8.2015 Wartburg. Schnellster Pilot aus dem ADAC Rallye Masters bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg (8. – 9. August 2015) war Lokalmatador Raphael Ramonat (Trusetal).

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Gemeinsam mit Co-Pilotin Nanett Center (Radebeul) fuhr er im Mitsubishi Lancer beim achten von zwölf gemeinsamen Läufen des ADAC Rallye Masters und der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) hinter Gesamtsieger und DRM-Leader Ruben Zeltner (Lichtenstein / Porsche 911 GT3) als Zweiter der Gesamtwertung über die Zielrampe in Eisenach.

Hermann Gaßner (Surheim / Mitsubishi Lancer), der bisherige Masters-Gesamtführende, musste sich in seiner Division hinter Ramonat einreihen. Ohne die Maximalpunktzahl für den Divisionssieg verlor er die Führung im ADAC Rallye Masters. Seine direkten Verfolger Carsten Mohe (Crottendorf / Renault Clio R3T) und Johannes Dambach (Altlay, Suzuki Swift) punkteten hingegen in ihren Divisionen jeweils voll und schoben sich an Gaßner vorbei. Vor dem neunten Lauf bei der ADAC Ostsee Rallye (04. – 05. September) führt Mohe mit 140 Zählern vor Dambach (137) und Gaßner (136). Da auch die weiteren Verfolger in Schlagdistanz liegen, steht im ADAC Rallye Masters ein heißes letztes Saisondrittel bevor.

Hintergrundinfos und aktuelle Berichte zum ADAC Rallye Masters gibt es unter www.adac.de/motorsport im Internet. Der ADAC Rallyehub bietet unter www.rallyehub.de in kompakter Form die ganze Resonanz zum Geschehen in den sozialen Netzwerken. Fernsehbilder vom achten Masterslauf gibt es am kommenden Wochenende bei SPORT1. Das Rallye-Magazin des TV-Partners, ist am 15. August ab 18:45 Uhr zu sehen.

Die Erleichterung war Raphael Ramonat im Ziel deutlich anzuhören: „Unglaublich, ich kann gar nicht zählen, wie viele Steine mir jetzt vom Herzen fallen.“ Der Lokalmatador hatte vom Start weg die Führung in der Division 2 übernommen, kämpfte jedoch bis zum Ziel mit der Technik. „Schon auf der ersten Prüfung kollabierte die Kopfdichtung. Wir mussten vor jedem Start zur Wertungsprüfung (WP) und direkt nach der Zielankunft Kühlwasser nachfüllen. Vor allem auf den längeren Prüfungen stieg die Motortemperatur in ungesunde Höhen. Aber es hat geraden noch gereicht. Und wenn bei deiner Heimrallye so viele Freunde und Bekannte an der Strecke stehen, das heizt natürlich zusätzlich ein“, erklärte er augenzwinkernd. Mit seinem Divisionssieg schob er sich in der Masters-Wertung auf den fünften Platz nach vorne.

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Der zweite Platz in der Division 2 hinter dem ‚Ramonator‘ war heiß umkämpft. Wartburg-Neuling Hermann Gaßner war schon vor dem Start klar, „dass ich Raphael hier unter normalen Umständen nicht halten kann.“ Doch auch Mitsubishi-Markenkollege Ron Schumann aus Limbach-Oberfrohna machte Gaßner den Kampf um Platz zwei sehr schwer. Mehrfach wechselte die Position zwischen beiden, erst gegen Ende der Rallye konnte sich Gaßner durchsetzen. „Dieser Kampf hat aber auch richtig Spaß gemacht“, bekannte der Altmeister. Für den weiteren Saisonverlauf ist Gaßner zuversichtlich: „Wir sind ja erst mitten im Jahr, das wird schon noch richtig spannend.“

In der Division 3 ging der Sieg diesmal an Stephan Wild / Detlef Ruf (Backnang / Rennertshofen) in ihrem BMW M3. „Da ich in letzter Zeit nur selten an den Start gehen kann, ist das Ergebnis absolut okay“, freute sich Wild im Ziel. Zufriedene Gesichter auch bei den Zweitplatzierten der Division 3 Dr. Ulf und Nicole Linnbach. Der zweite Divisionsrang im Porsche 911 GT3 war ihr bislang bestes Resultat im ADAC Rallye Masters. Pech hatten dagegen die Divisionsführenden Timo Grätsch / Alexandra Gawlick aus dem schleswig-holsteinischen Handewitt. Nach einer gebrochenen Hinterachsaufhängung am BMW M3 mussten sie die Samstagsetappe vorzeitig beenden, beim erneuten Start am Sonntagvormittag ging es dann mit der eingehandelten Strafzeit nur noch darum, wichtige Punkte zu sammeln. „Mit Platz sieben in unserer Division konnten wir den vierten Gesamtrang der ADAC Rallye Masters-Zwischenwertung wenigstens verteidigen“, zog Grätsch eine versöhnliche Bilanz.

Der Sieg in der Division 4 war für Carsten Mohe nie gefährdet. Der Erzgebirgler kämpfte im Renault Clio R3T jedoch mit den beiden Youngstern des ADAC Opel Rallye Junior Teams in ihren Opel Adam R2 um den Rang als bestes Team mit Frontantrieb. Obwohl er nach spannenden Sekundenkämpfen knapp den Kürzeren zog, bescherte ihm der Divisionssieg die Führung in der Zwischenwertung des ADAC Rallye Masters. „Das hatte ich so gar nicht im Blick“, bekannte er beim Zieleinlauf, „aber das freut mich natürlich sehr.“ Zu Beginn der Samstagsetappe musste Mohe noch eine Schrecksekunde überstehen. Auf einer sehr welligen Passage versetzte sein Clio und er schlug in die Leitplanken ein: „Die Fahrwerksabstimmung war für diese Prüfung einfach zu hart. Die Spur war verstellt und auf der Verbindungsetappe habe ich sie per Augenmaß korrigiert – dafür lief es anschließend noch ganz gut.“

Marijan Griebel (Hahnweiler) und der Schwede Emil Bergkvist dominierten in ihren Opel Adam R2 die Wertung der Division 5. Bergkvist verlor aber schließlich den Anschluss an Griebel, als er durch die engen Zeitabstände durch den Gruppenstart in der Nachtprüfung am Samstag durch langsamere Fahrzeuge aufgehalten wurde. Für die Youngster des ADAC Opel Rallye Junior Teams war der Start rund um die Wartburg ein Test für die kommenden Aufgaben. Schon in zwei Wochen treten sie beim deutschen WM-Lauf, der ADAC Rallye Deutschland rund um Trier an. Mit den Gesamträngen sechs (Griebel) und acht (Bergkvist) schoben sie sich vor viele Teilnehmer mit wesentlich leistungsstärkeren Fahrzeugen.

Mit einer erneut sehr souveränen Leistung sicherte sich Johannes Dambach wieder den Sieg in der Division 6. Mit Co-Pilotin Lisa Kiefer (Landau) setzte er sich in der Masters-Division für die leistungsschwächsten Fahrzeuge im Suzuki Swift vom Start weg an die Spitze. Der Förderpilot des ADAC Mittelrhein musste seinen Sieg aber hart erkämpfen: „Vor allem zum Ende hin machte Philipp Hetz im Renault Twingo R1 richtig Druck. Ich musste nochmals alles geben.“ Dass er in seiner ersten kompletten Rallye-Saison gleich an der Spitze des ADAC Rallye Masters mitmischen kann, ist für den 22-jährigen immer noch ein Traum: „Damit hatte ich nie gerechnet und das Schöne daran ist, es wird immer spannender.“

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9.8.2015 – Carsten Mohe übernimmt Führung im ADAC Rallye Masters

10.8.2015 Wartburg. Schnellster Pilot aus dem ADAC Rallye Masters bei der ADAC Cosmo Rallye Wartburg (8. – 9. August 2015) war Lokalmatador Raphael Ramonat (Trusetal).

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Gemeinsam mit Co-Pilotin Nanett Center (Radebeul) fuhr er im Mitsubishi Lancer beim achten von zwölf gemeinsamen Läufen des ADAC Rallye Masters und der DRM (Deutsche Rallye-Meisterschaft) hinter Gesamtsieger und DRM-Leader Ruben Zeltner (Lichtenstein / Porsche 911 GT3) als Zweiter der Gesamtwertung über die Zielrampe in Eisenach.

Hermann Gaßner (Surheim / Mitsubishi Lancer), der bisherige Masters-Gesamtführende, musste sich in seiner Division hinter Ramonat einreihen. Ohne die Maximalpunktzahl für den Divisionssieg verlor er die Führung im ADAC Rallye Masters. Seine direkten Verfolger Carsten Mohe (Crottendorf / Renault Clio R3T) und Johannes Dambach (Altlay, Suzuki Swift) punkteten hingegen in ihren Divisionen jeweils voll und schoben sich an Gaßner vorbei. Vor dem neunten Lauf bei der ADAC Ostsee Rallye (04. – 05. September) führt Mohe mit 140 Zählern vor Dambach (137) und Gaßner (136). Da auch die weiteren Verfolger in Schlagdistanz liegen, steht im ADAC Rallye Masters ein heißes letztes Saisondrittel bevor.

Hintergrundinfos und aktuelle Berichte zum ADAC Rallye Masters gibt es unter www.adac.de/motorsport im Internet. Der ADAC Rallyehub bietet unter www.rallyehub.de in kompakter Form die ganze Resonanz zum Geschehen in den sozialen Netzwerken. Fernsehbilder vom achten Masterslauf gibt es am kommenden Wochenende bei SPORT1. Das Rallye-Magazin des TV-Partners, ist am 15. August ab 18:45 Uhr zu sehen.

Die Erleichterung war Raphael Ramonat im Ziel deutlich anzuhören: „Unglaublich, ich kann gar nicht zählen, wie viele Steine mir jetzt vom Herzen fallen.“ Der Lokalmatador hatte vom Start weg die Führung in der Division 2 übernommen, kämpfte jedoch bis zum Ziel mit der Technik. „Schon auf der ersten Prüfung kollabierte die Kopfdichtung. Wir mussten vor jedem Start zur Wertungsprüfung (WP) und direkt nach der Zielankunft Kühlwasser nachfüllen. Vor allem auf den längeren Prüfungen stieg die Motortemperatur in ungesunde Höhen. Aber es hat geraden noch gereicht. Und wenn bei deiner Heimrallye so viele Freunde und Bekannte an der Strecke stehen, das heizt natürlich zusätzlich ein“, erklärte er augenzwinkernd. Mit seinem Divisionssieg schob er sich in der Masters-Wertung auf den fünften Platz nach vorne.

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Der zweite Platz in der Division 2 hinter dem ‚Ramonator‘ war heiß umkämpft. Wartburg-Neuling Hermann Gaßner war schon vor dem Start klar, „dass ich Raphael hier unter normalen Umständen nicht halten kann.“ Doch auch Mitsubishi-Markenkollege Ron Schumann aus Limbach-Oberfrohna machte Gaßner den Kampf um Platz zwei sehr schwer. Mehrfach wechselte die Position zwischen beiden, erst gegen Ende der Rallye konnte sich Gaßner durchsetzen. „Dieser Kampf hat aber auch richtig Spaß gemacht“, bekannte der Altmeister. Für den weiteren Saisonverlauf ist Gaßner zuversichtlich: „Wir sind ja erst mitten im Jahr, das wird schon noch richtig spannend.“

In der Division 3 ging der Sieg diesmal an Stephan Wild / Detlef Ruf (Backnang / Rennertshofen) in ihrem BMW M3. „Da ich in letzter Zeit nur selten an den Start gehen kann, ist das Ergebnis absolut okay“, freute sich Wild im Ziel. Zufriedene Gesichter auch bei den Zweitplatzierten der Division 3 Dr. Ulf und Nicole Linnbach. Der zweite Divisionsrang im Porsche 911 GT3 war ihr bislang bestes Resultat im ADAC Rallye Masters. Pech hatten dagegen die Divisionsführenden Timo Grätsch / Alexandra Gawlick aus dem schleswig-holsteinischen Handewitt. Nach einer gebrochenen Hinterachsaufhängung am BMW M3 mussten sie die Samstagsetappe vorzeitig beenden, beim erneuten Start am Sonntagvormittag ging es dann mit der eingehandelten Strafzeit nur noch darum, wichtige Punkte zu sammeln. „Mit Platz sieben in unserer Division konnten wir den vierten Gesamtrang der ADAC Rallye Masters-Zwischenwertung wenigstens verteidigen“, zog Grätsch eine versöhnliche Bilanz.

Der Sieg in der Division 4 war für Carsten Mohe nie gefährdet. Der Erzgebirgler kämpfte im Renault Clio R3T jedoch mit den beiden Youngstern des ADAC Opel Rallye Junior Teams in ihren Opel Adam R2 um den Rang als bestes Team mit Frontantrieb. Obwohl er nach spannenden Sekundenkämpfen knapp den Kürzeren zog, bescherte ihm der Divisionssieg die Führung in der Zwischenwertung des ADAC Rallye Masters. „Das hatte ich so gar nicht im Blick“, bekannte er beim Zieleinlauf, „aber das freut mich natürlich sehr.“ Zu Beginn der Samstagsetappe musste Mohe noch eine Schrecksekunde überstehen. Auf einer sehr welligen Passage versetzte sein Clio und er schlug in die Leitplanken ein: „Die Fahrwerksabstimmung war für diese Prüfung einfach zu hart. Die Spur war verstellt und auf der Verbindungsetappe habe ich sie per Augenmaß korrigiert – dafür lief es anschließend noch ganz gut.“

Marijan Griebel (Hahnweiler) und der Schwede Emil Bergkvist dominierten in ihren Opel Adam R2 die Wertung der Division 5. Bergkvist verlor aber schließlich den Anschluss an Griebel, als er durch die engen Zeitabstände durch den Gruppenstart in der Nachtprüfung am Samstag durch langsamere Fahrzeuge aufgehalten wurde. Für die Youngster des ADAC Opel Rallye Junior Teams war der Start rund um die Wartburg ein Test für die kommenden Aufgaben. Schon in zwei Wochen treten sie beim deutschen WM-Lauf, der ADAC Rallye Deutschland rund um Trier an. Mit den Gesamträngen sechs (Griebel) und acht (Bergkvist) schoben sie sich vor viele Teilnehmer mit wesentlich leistungsstärkeren Fahrzeugen.

Mit einer erneut sehr souveränen Leistung sicherte sich Johannes Dambach wieder den Sieg in der Division 6. Mit Co-Pilotin Lisa Kiefer (Landau) setzte er sich in der Masters-Division für die leistungsschwächsten Fahrzeuge im Suzuki Swift vom Start weg an die Spitze. Der Förderpilot des ADAC Mittelrhein musste seinen Sieg aber hart erkämpfen: „Vor allem zum Ende hin machte Philipp Hetz im Renault Twingo R1 richtig Druck. Ich musste nochmals alles geben.“ Dass er in seiner ersten kompletten Rallye-Saison gleich an der Spitze des ADAC Rallye Masters mitmischen kann, ist für den 22-jährigen immer noch ein Traum: „Damit hatte ich nie gerechnet und das Schöne daran ist, es wird immer spannender.“

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