ADAC Formel 4 erstmals beim ADAC TOTAL 24h-Rennen dabei

24.9.2020 München. Keine Verschnaufpause für die Stars von morgen: Nur vier Tage nach dem Rennen auf dem Hockenheimring geht es für die ADAC Formel 4 mit der nächsten großen Herausforderung weiter. Erstmals überhaupt wird die Highspeedschule des ADAC im Rahmenprogramm des ADAC TOTAL 24h-Rennens auf dem Nürburgring starten, die ersten Trainings und das Qualifying stehen bereits am Donnerstag auf dem Programm.

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Am Freitag und Samstag folgen dann die Saisonrennen zehn bis zwölf, die Fans an der Strecke live verfolgen werden. SPORT1 und SPORT1+ zeigen die Rennen im TV, zudem gibt es Livestreams auf adac.de/motorsport, SPORT1.de, YouTube.com/ADAC und der Facebook-Seite der ADAC Formel 4.

Es ist ein echtes Highlight für die Highspeedschule des ADAC. 2018 und 2019 war die ADAC Formel 4 jeweils auf dem Hockenheimring im Rahmenprogramm der Formel 1 am Start, nun taucht sie erstmals in die Faszination ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein. Gefahren wird ein besonderes 24h-Strecken-Layout ohne Mercedes-Arena, das etwas länger ist als die Variante, die die Highspeedschule bereits kennt.

Als Tabellenführer reist Jonny Edgar (16, Großbritannien, Van Amersfoort Racing) in die Eifel, und der Red-Bull-Junior hat beste Erinnerungen an den Nürburgring. Hier holte er am zweiten Rennwochenende der ADAC Formel 4 einen Sieg und einen zweiten Platz – doch Edgar ist gewarnt.

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In Hockenheim schmolz sein Vorsprung auf die Verfolger etwas zusammen, nun hat er nur noch zwölf Punkte mehr auf dem Konto als Elias Seppänen (16, Finnland, US Racing). Der junge Finne hat im Gegensatz zu Edgar zwar erst ein Rennen gewonnen, dafür sammelt er stetig und unaufgeregt Punkte und überzeugt mit seiner Konstanz.

„Es wird ein guter und enger Titelkampf“, prognostizierte Seppänen und kündigte an: „Ich freue mich bereits auf die Rennen auf dem Nürburgring.“ Kein Wunder, schließlich hatte der Finne hier bei der Veranstaltung die Plätze drei, zwei und vier herausgefahren. Geht es nach Seppänen, soll nun mindestens ein Sieg her. Dies wäre natürlich auch für sein Team US Racing etwas Besonderes. Für den Rennstall aus Kerpen, geführt vom ehemaligen Formel-1- und DTM-Fahrer Ralf Schumacher sowie Gerhard Ungar, ist die Veranstaltung auf dem Nürburgring seit jeher ein Heimspiel.

Mit Tim Tramnitz hat das Team zudem einen sehr schnellen Rookie am Start, der 15-jährige Hamburger führt die Rookiewertung nach den ersten neun Rennen souverän an und mischt auch in der Gesamtwertung vorne mit. Hier liegt der ADAC Stiftung Sport-Fahrer mit 45 Punkten Rückstand auf Edgar auf dem fünften Platz.

Anders als gewohnt geht es diesmal bereits am Donnerstag los – mit einem engen Zeitplan. Um 9.15 Uhr beginnt das erste Freie Training, dicht gefolgt vom zweiten (ab 10.00 Uhr). Um 11.35 Uhr geht es ins Qualifying, das zweite folgt am Freitagmorgen (8.10 Uhr). Die drei Rennen finden dann am Freitag (15.05 Uhr) und Samstag (8.25 und 13.10 Uhr) statt.

ADAC Formel 4, Hockenheimring, US Racing, Tim Tramnitz (Quelle: ADAC Motorsport)

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