BMW Motorsport News 14.2.2016

14.2.2016. Ob in der DTM, in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

DTM: Bruno Spengler fordert Wintersport-Stars zum Wettkampf heraus.

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In nicht einmal 100 Tagen startet BMW Motorsport mit dem Auftaktrennen in Hockenheim (DE) in die fünfte DTM-Saison seit dem Comeback 2012. Doch auch in der rennfreien Zeit gönnen sich die BMW Fahrer keine Verschnaufpause. Am vergangenen Wochenende stellte sich Bruno Spengler (CA) der ultimativen Herausforderung auf Eis und Schnee: Bei der Winter Challenge der BMW Bank, Premium Partner von BMW Motorsport, trat der Kanadier gegen Biathlon-Idol Fritz Fischer (DE) und Rodel-Legende Georg Hackl (DE) jeweils mit einem Team aus Fans an. Im Interview spricht Spengler über die Veranstaltung und seine Liebe zum Wintersport.

Drei Fragen an… Bruno Spengler.

Bruno, Sie sind absolut sportbegeistert, da muss die BMW Bank Winter Challenge ein traumhaftes Erlebnis für Sie gewesen sein…

Bruno Spengler: „Absolut! Schon allein die Kulisse am Königssee und in Saalfelden, vor der dieser außergewöhnliche Wettkampf stattgefunden hat, war fantastisch. Am ersten Abend haben wir zur Einstimmung eine Ice-Kart-Challenge veranstaltet und eine Fackelwanderung zu einer Alm unternommen. Dabei ist ein echter Team-Spirit entstanden. Am Samstag war dann der eigentliche Wettkampftag. Wir haben uns in drei Disziplinen gemessen – im Biathlon, Rodeln und bei einer BMW Driving Experience. Es war ein tolles Erlebnis, gegen Fritz und Georg anzutreten. Sie sind Legenden in ihren Sportarten. Zusammen haben sie acht Medaillen bei den Olympischen Spielen gewonnen und waren zwölf Mal Weltmeister. Das ist eine beeindruckende Bilanz. Auch menschlich sind die beiden absolut top. Wir haben uns super verstanden. Es ist trotz der kalten Temperaturen neben jeder Menge Schweiß auch viel Adrenalin geflossen. Denn wir drei sind absolute Wettkampftypen, geben immer alles und wollen gewinnen. Am Ende hatte Fritz mit seinem Team die Nase vorn, doch das Ergebnis ist nicht so wichtig. Der Spaß stand im Vordergrund. Und davon hatten wir bei der Winter Challenge jede Menge. Es wurde viel gelacht. Die Siegerehrung durch Magdalena Neuner am Abend im Bergdorf Priesteregg war dann noch eine tolle Überraschung und ein schöner Abschluss für alle Teilnehmer.“

Hilft so ein Wettkampf, auch wenn der Spaß im Vordergrund steht, sich fit für die anstehende DTM-Saison zu halten?

Spengler: „Klar, jede Art von sportlicher Betätigung hilft in der Vorbereitung auf die Saison. Wenn du nicht fit bist, hast du keine Chance in der DTM. Nur, wenn du körperlich und mental auf einem Top-Level bist, kannst du Rennen gewinnen. Deshalb gebe ich im Winter immer richtig Gas. Beim Langlauf oder Schneeschuhwandern in Kanada hole ich mir, was die Ausdauer betrifft, die Grundlagen für die Saison. Der perfekte Sport für mich ist aber Biathlon. Die Schießübungen helfen, selbst bei einer enormen Pulsfrequenz die Konzentration hochzuhalten.“

Mit welchen Erwartungen starten Sie in die DTM-Saison 2016?

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Spengler: „Wir müssen erst einmal schauen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Ich will das Beste aus mir und dem Fahrzeug herausholen – das ist mein erstes Ziel. Zwar war ich 2015 erneut der beste BMW Fahrer und konnte einige Podestplätze erkämpfen. Aber einen Sieg konnte ich nicht holen. Das soll sich in der neuen Saison ändern. Denn für mich gibt es nichts Schöneres, als nach dem Rennen ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Dafür lebe ich.“

DTM: Timo Glock bringt Kufen-Stars zum Driften.

Nicht nur Bruno Spengler (CA) wagte in dieser Woche einen Ausflug auf Eis und Schnee. Auch sein BMW Fahrerkollege in der DTM, Timo Glock (DE), war in der vergangenen Woche auf rutschigem Untergrund unterwegs. In den Ötztaler Alpen beeindruckte er bei der BMW Snow Driving Challenge auf dem Rettenbachgletscher (AT) einige der schnellsten Bobpiloten der Welt mit seinem Fahrgefühl. Auf 3.000 Metern befindet sich das höchstgelegene Wintertrainings-Fahrgelände der Welt, zu dem die Wintersportler direkt von der Olympia-Bobbahn in Innsbruck-Igls (AT) mit dem Helikopter geflogen wurden. Unter der Anleitung von Glock meisterten die Kufen-Stars die anspruchsvollen Herausforderungen wie den Drift-Slalom, die Traktions-Challenge oder den Offroad-Parcours und hatten jede Menge Spaß am Steuer der sportlichen BMW Modelle. Am Start waren unter anderem der amtierende 2er-Bob-Welmeister Francesco Friedrich (DE) mit seinem Anschieber Thorsten Margis (DE) sowie 4er-Bob-Olympiasieger Steven Holcomb (US). Für die Athleten war es die perfekte Einstimmung auf die anstehenden BMW IBSF Weltmeisterschaften Bob und Skeleton vom 8. bis 21. Februar. „Mit den Bob-Athleten ist es immer sehr spaßig“, sagte Glock. „Sie konnten sich ein wenig ablenken vor der WM und haben heute richtig Gas gegeben. Es ist immer wieder schön, andere Athleten aus der BMW Sport-Familie zu treffen.“

MotoGP: BMW M2 MotoGP Safety Car übernimmt Führungsrolle in der Königsklasse des Motorrad-Rennsports.

BMW M tritt in der MotoGP-Saison 2016 mit einem Safety Car auf Basis des neuen BMW M2 Coupé an. Das BMW M2 MotoGP Safety Car ist das neue Highlight der offiziellen MotoGP-Flotte und übernimmt ab sofort die Führungsrolle in der Königsklasse des Motorrad-Rennsports. Für den Einsatz als MotoGP Safety Car bietet das im Januar 2016 in Detroit (US) vorgestellte BMW M2 Coupé die ideale Basis. Der Garant für die überaus sportlichen Fahrleistungen ist der neue Sechszylinder-Reihenmotor mit innovativer M TwinPower Turbo Technologie und drei Litern Hubraum. Mit seiner Höchstleistung von 272 kW/370 PS und einer Maximaldrehzahl von 7.000 U/min setzt das extrem drehfreudige Triebwerk auch auf der Rennstrecke ein deutliches Zeichen. Das intelligente Leichtbaukonzept, der tiefe Schwerpunkt und die geringen ungefederten Massen sind weitere Trümpfe, die Agilität und Dynamik des Hochleistungscoupés auf die Spitze treiben. In der BMW M Manufaktur in Garching bei München (DE) wurde das Serienfahrzeug in aufwändiger Handarbeit umgebaut, weiter optimiert und für seine neue Rolle in der MotoGP gezielt vorbereitet.