BMW Motorsport News – Ausgabe 1/16

10.1.2016. Ob in der DTM, in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship oder in unzähligen weiteren Rennserien: Woche für Woche kämpfen BMW Teams und Fahrer um Punkte, Siege und Titel. Auch abseits der Strecke sorgen die Mitglieder der großen BMW Motorsport Familie rund um den Globus für Schlagzeilen. Mit den „BMW Motorsport News“ fassen wir für Sie die Geschehnisse kompakt und informativ zusammen. So bleiben Sie immer auf dem Laufenden.

WTSCC: BMW M6 GTLM und BMW M6 GT3 testen in Daytona

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Drei Wochen vor ihren Renndebüts bei den legendären 24 Stunden von Daytona (US) haben der BMW M6 GTLM und der BMW M6 GT3 an diesem Wochenende ihre Generalproben auf dem Daytona International Speedway absolviert.

Im Rahmen des dreitägigen „Roar before the 24“ maßen sich das BMW Team RLL und das Team Turner Motorsport mit der Konkurrenz für die anstehende Saison der IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Das BMW Team RLL setzt in der GTLM-Klasse zwei BMW M6 GTLM ein. Sie werden die Startnummern 25 und 100 tragen. Die 100 ehrt das 100-jährige Jubiläum, das BMW 2016 feiert. Das Cockpit dieses Fahrzeugs teilten sich in den insgesamt acht Testsessions John Edwards (US), Lucas Luhr (DE), Kuno Wittmer (CA) und Graham Rahal (US). In der Nummer 25 wechselten sich Bill Auberlen (US), Dirk Werner (DE), Augusto Farfus (BR) und Bruno Spengler (CA) ab. Die ersten beiden Testtage brachten mit Bestzeiten in drei Sessions gute Ergebnisse für das BMW Team RLL. Turner Motorsport bereitete die beiden BMW M6 GT3 mit den Startnummern 96 und 97 auf ihre Renneinsätze in der GTD-Klasse vor. BMW Werksfahrer Jens Klingmann (DE), Bret Curtis (US), Ashley Freiberg (US) und BMW DTM-Fahrer Marco Wittmann (DE) testeten das Fahrzeug mit der Nummer 96, während sich Michael Marsal (US), Markus Palttala (FI), BMW Motorsport Junior Jesse Krohn (FI) und BMW DTM-Fahrer Maxime Martin (BE) am Steuer der Nummer 97 abwechselten. Dieselben Fahrerbesetzungen werden auch das 24-Stunden-Rennen am 30./31. Januar in Angriff nehmen.

Drei Fragen an … Bobby Rahal (Teamchef BMW Team RLL)

Bobby, welchen Eindruck haben Sie vom neuen BMW M6 GTLM?

Bobby Rahal: „Das Fahrzeug ist beeindruckend. Natürlich ist es noch recht neu für uns und BMW, aber wir sehen schon jetzt, dass es mit all seiner Elektronik und dem Turbolader höher entwickelt und komplexer ist als der BMW Z4 GTLM. Während der Tests geht es nicht um Rundenzeiten, und wir können noch nicht sagen, wo wir im Vergleich zur Konkurrenz stehen. Für mich geht es im Moment mehr darum, was mir die Fahrer sagen, wenn sie aus dem Auto ausstiegen. Und sie sind alle sehr positiv. Wir lernen das Fahrzeug mit jeder Testsession besser kennen, und ich bin davon überzeugt, dass wir sehr gut vorbereitet in der Startaufstellung zu den 24 Stunden von Daytona stehen werden.“

Welche Rolle spielen bei der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs eine erfahrene Crew und die Konstanz bei den Fahrerpaarungen?

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Rahal: „Eine sehr große. Seit wir 2009 begonnen haben, mit BMW zusammenzuarbeiten, beschäftigen sich im Grunde die gleichen Jungs mit den Fahrzeugen. Der Grad an Erfahrung ist entsprechend hoch, was uns hoffentlich dabei hilft, mit dem neuen Fahrzeug genauso große Erfolge zu feiern wie mit seinen Vorgängern. Der BMW M6 GTLM ist ein Rohdiamant, und wir sind dabei, ihn zu polieren. Was die Fahrerpaarungen betrifft, denke ich, dass unsere Jungs die besten im gesamten Starterfeld sind. BMW hat uns immer großartige Fahrer zur Verfügung gestellt.“

Wie viel Spaß macht es Ihnen, in Daytona mit Ihrem Sohn Graham zusammenzuarbeiten?

Rahal: „Das ist großartig. Er bestreitet nun sein drittes 24-Stunden-Rennen in Daytona mit uns, und er hat meiner Meinung nach seine Sache bisher immer sehr gut gemacht. Ich würde gerne noch häufiger mit ihm zusammenarbeiten, aber sein Fokus liegt im Moment auf den IndyCars. Ich weiß jedoch, dass er sehr gerne mit BMW arbeitet.“

24h Dubai: Elf BMW starten beim Wüstenmarathon

Am kommenden Wochenende findet in Dubai (AE) das erste wichtige 24-Stunden-Rennen der Saison statt. Insgesamt elf BMW Fahrzeuge werden auf dem 5,390 Kilometer langen Kurs in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate in der Startaufstellung stehen. Sechs BMW M235i Racing kämpfen in einer eigenen Klasse um den Sieg und Punkte in der BMW Sports Trophy Wertung 2016. Bonk Motorsport stellt ebenso zwei Fahrzeuge wie das Team Securtal Sorg Rennsport. Dazu kommen das belgische Team QSR und die luxemburgische Mannschaft von DUWO Racing. Darüber hinaus sind die Teams Hofor-Küpper Racing, JR Motorsport und SVDP Racing dabei. Die 24 Stunden von Dubai starten am Freitag, dem 15. Januar 2016, um 14 Uhr Ortszeit.