Fahrerlagergeschichten aus Oschersleben 2015

28.4.2015 Oschersleben – Ein neues Kapitel in der erfolgreichen Formel-Nachwuchsförderung des ADAC hat begonnen: Mit dem Saisonstart der ADAC Formel 4 in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben vom 24. bis 26. April fiel der Startschuss in eine neue Ära. Im Rahmen des ADAC GT Masters sahen am Wochenende mehr als 20.000 Zuschauer die drei Rennen der Highspeedschule des ADAC. SPORT1 und SPORT1+ übertrugen alle Rennen live im Fernsehen.

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Starkes Debüt für Mick Schumacher: In Oschersleben gab der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher sein Debüt im Formelsport – mit großem Erfolg. Bereits in seinem ersten Rennen in der Highspeedschule des ADAC stand der 16-Jährige als bestplatzierter Rookie auf dem Podest. Das Highlight folgte im dritten Rennen. Von Startplatz zwei übernahm Schumacher sofort die Führung und gab sie bis zur Ziellinie nicht mehr ab. Durch diese Erfolge liegt der Van Amersfoort Racing-Youngster auf dem fünften Rang der Fahrerwertung und ist Führender der Rookie-Meisterschaft. „Ich bin natürlich überglücklich! Besser hätte mein erstes Rennwochenende nicht laufen können“, sagte Schumacher.

Sieg für die Geschichtsbücher: Zwei Siege und die Meisterschaftsführung – ein Einstand nach Maß für Marvin Dienst. „Ich gehe als erster Sieger der ADAC Formel 4 in die Geschichtsbücher ein – das ist unglaublich. Ich habe noch nicht wirklich realisiert, was dieser Erfolg bedeutet“, sagte der HTP Juniorteam-Pilot. Mit einem
Start-Ziel-Sieg und einem weiteren Top-Zehn-Ergebnis am Sonntag rundete Dienst sein hervorragendes Wochenende ab.

Großes Interesse an der ADAC Formel 4: Das Debüt der neuen Nachwuchsserie des ADAC war ein durchschlagender Erfolg. Mehr als 20.000 Fans reisten nach Oschersleben, um die Rennen an diesem Wochenende zu verfolgen. Mehr als 200 akkreditierte Medienvertreter berichteten über die ersten Rennen der ADAC Formel 4 und des ADAC GT Masters. „Wir haben vom ADAC GT Masters und von unserer neuen ADAC Formel 4 großartigen Motorsport vor einer tollen Zuschauerkulisse gesehen“, freute sich ADAC Motorsportchef Lars Soutschka. „Das ADAC GT Masters hat mit spannenden Rennen begeistert und der Start der ADAC Formel 4 hat unsere Erwartungen übertroffen.“

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Besonderer Fan: Während zehntausende Fans in Oschersleben das erste Rennen von Mick Schumacher in der ADAC Formel 4 beobachteten, saß ein besonderer Zuschauer in der ADAC Hospitality. Rolf Schumacher, der Vater von Michael Schumacher, war angereist, um das Debüt seines Enkels im Formelsport zu verfolgen.

Abschied nach 33 Jahren: Der bisherige ADAC Formel 4-Serienmanager Frank Jürgens geht nach 33 Jahren in den Ruhestand. Besonders die erfolgreiche Nachwuchsförderung war Teil seiner Aufgaben im ADAC. Bereits der viermalige Formel-1-Weltmeister und Schirmherr der ADAC Formel 4, Sebastian Vettel, die Formel-1-Grand- Prix-Sieger Nico Rosberg und Ralf Schumacher sowie zahlreiche weitere deutsche Formel-1- und DTM-Piloten wurden von Jürgens auf ihrem Weg durch verschiedene Formel-Nachwuchsserien begleitet. In Oschersleben wurde Jürgens im Rahmen eines Grillabends von Journalisten und Offiziellen des ADAC verabschiedet.

Neue Generation: Die Nachwuchstalente der ADAC Formel 4 setzten eine langjährige Tradition der Vorgängerserie, dem ADAC Formel Masters, nahtlos fort: das Gruppenbild aller Fahrer vor der ADAC Hospitality im Fahrerlager. Am Sonntagvormittag trafen sich die jungen Fahrer gemeinsam mit ADAC Sportspräsident Hermann Tomczyk, ADAC Wagenreferent Jürgen Fabry und ADAC Motorsport-Chef Lars Soutschka zum Gruppenfoto.

Familientradition fortgesetzt: Neben Mick Schumacher startet ein weiterer Weltmeister-Sohn in der ADAC Formel 4. Jonathan Cecotto, dessen Vater Johnny früher in der Formel 1 und in der DTM fuhr sowie die Motorradweltmeisterschaft gewann, unternimmt seine ersten Schritte im Formelsport. Der 15-Jährige startet für das Team Motopark, welches in Oschersleben sein Heimrennen bestritt. Immer an Jonathans Seite: Papa Johnny und Bruder Johnny Junior, der zuletzt in der GP2-Serie fuhr. „Ich habe tolle Unterstützung von meiner Familie“, sagt Jonathan. „Mein Vater steht mir immer zur Seite. Mein Bruder Johnny Junior hilft mir natürlich auch.“

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