Fahrerlagergeschichten vom Sachsenring 28.-30.8.2015

1.9.2015 Hohenstein-Ernstthal. Die ADAC Formel 4 startete von 28. bis 30. August 2015 auf dem Sachsenring zum sechsten Rennwochenende des Jahres.

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Mehr als 12.000 Zuschauer verfolgten die drei Rennen der Highspeedschule des ADAC vor Ort. TV-Partner SPORT1 und SPORT1+ übertrugen alle Rennen live im Fernsehen.

Triple-Traum: Vor dem Sachsenring-Lauf hatte sich Marvin Dienst (18, Lampertheim, HTP Junior Team) ein ambitioniertes Ziel gesteckt: drei Siege an einem Wochenende. Am Ende schrammte der Meisterschaftsführende nur knapp am perfekten Ergebnis vorbei.

Nach Siegen in den ersten beiden Rennen schloss er den dritten Lauf auf Platz zwei ab – mit einer Aufholjagd vom zehnten Startplatz. Dienst gab den Ton auf dem sächsischen Traditionskurs deutlich an: Doppel-Pole, zwei Siege, drei Podestplätze und drei schnellste Rennrunden lautete seine Bilanz. In der Meisterschaft führt der HTP Junior Team-Youngster mit 34 Punkten Vorsprung auf Verfolger Joel Eriksson (17, SWE, Motopark).

Turbo-Doppel: Abarth Turbo-Power hoch zwei auf dem Sachsenring. Neben der ADAC Formel 4 startete am Wochenende auch die Trofeo Abarth Selenia Europe mit Rennfahrzeugen des italienischen Herstellers. Die Rennautos Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione und Abarth 500 Assetto Corse werden wie der Formel-4-Rennwagen von einem 1.4 T-Jet Motor angetrieben. Der Reihen-Vierzylinder des Abarth 695 Assetto Corse Evoluzione leistet 215 PS. Die in der ADAC Formel 4 eingesetzten Abarth Turbo-Motoren verfügen über 160 PS.

Podest-Premiere: Dass ein Heimrennen für eine Extraportion Motivation sorgen kann, bewies Kim Luis Schramm (18, Wolfsberg, Neuhauser Racing). Der Lokalmatador aus dem nahe gelegenen Wolfsberg erlebte am Sachsenring sein erfolgreichstes Rennwochenende in der ADAC Formel 4. Angefeuert von Fans und Familie, fuhr der Neuhauser Racing-Pilot am Sonntag erstmals auf das Podest. Mit den Plätzen 9, 4 und 3 sammelte er am Wochenende so viele Punkte wie nie zuvor.

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Hoch hinaus: Zur Einstimmung auf das ADAC GT Masters und die ADAC Formel 4 auf dem Sachsenring lud der ADAC Pressevertreter am Donnerstagabend zu einem Media-Dinner im ADAC Turm direkt an der Strecke ein. Der Meisterschaftsführende Marvin Dienst stand den Journalisten im obersten Stockwerk mit perfektem Blick auf die Rennstrecke und das Fahrerlager Rede und Antwort. Ebenfalls zu Gast waren die ADAC GT Masters-Stars Albert von Thurn und Taxis, Lokalmatador Philip Geipel sowie Titelanwärter Luca Ludwig.

Highlight Heimspiel: Das Rennwochenende auf dem Sachsenring war der Höhepunkt des Jahres für Toni Wolf (16, Schönbrunn). Der 16-Jährige wohnt nur rund 40 Kilometer entfernt von der Strecke und bestritt die drei Rennen vor heimischem Publikum. Zahlreiche Freunde sowie Wolfs Familie unterstützten das Nachwuchstalent aus Schönbrunn vor Ort. Im Verlauf des Wochenendes war Wolf ein beliebter Gesprächspartner vor allem für lokale Medien, die die Karriere des Formel-Neueinsteigers seit Jahren aktiv verfolgen.

Hoher Besuch: Die weiteste Anreise zur ADAC Formel 4 auf dem Sachsenring hatte Andrew Papadopoulos, Präsident des australischen Motorsportverbandes CAMS (Confederation of Australian Motor Sport). Papadopoulos kam gemeinsam mit Michael Smith, General Manager Motorsport. Die beiden Australier informierten sich bei ADAC Motorsportchef Lars Soutschka über das ADAC GT Masters und über die Struktur des deutschen Motorsports. Die beiden Australier verfolgten auch die ADAC Formel 4, in der ihr Landsmann Joey Mawson (19, AUS, Van Amersfoort Racing) um den Titel kämpft. Der Meisterschaftsdritte gewann das Sonntagsrennen und feierte damit seinen dritten Saisonsieg.

DTM-Gastspiel: Vom Sachsenring in die Magdeburger Börde. Die ADAC Formel 4 gastiert in zwei Wochen in der Motorsport Arena Oschersleben (11. bis 13. September 2015). Erstmals starten die Nachwuchstalente im Rahmen der DTM. Besonders für Timo Scheider steht ein geschäftiges Wochenende bevor. Der zweifache DTM-Champion kümmert sich um sein eigenes Team in der ADAC Formel 4 und fährt zudem die beiden Rennen in der Tourenwagenserie.

Gefällt mir: Die neue ADAC Formel 4 erfreut sich auch in den sozialen Netzwerken großer Beliebtheit. Auf dem Sachsenring knackte die offizielle Facebook-Fanseite die 4.000 Fans-Marke. Der Facebook-Auftritt der Highspeedschule des ADAC versorgt die Fans der Serie täglich mit aktuellen Infos, spektakulären Bildern und Videos. Zu finden unter: facebook.com/ADACformel4

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