Halbzeit: MINI ALL4 Racing gewinnt sieben von acht Etappen bei der Rallye Dakar 2015

12.1.2015 München (DE). Die Marke MINI liegt vor der zweiten Woche der Rallye Dakar 2015 weiterhin in Führung. Nach acht Etappen haben Nasser Al-Attiyah/Mathieu Baumel (QT/FR), die seit der zweiten Etappe ununterbrochen vorne sind, 8:27 Minuten Vorsprung auf De Villiers/Von Zitzewitz.

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Am Ruhetag in Iquique (CL) hatten Fahrer und Teams die Möglichkeit, ein wenig durchzuatmen, ehe sie sich dem zweiten Teil der Dakar stellen. Während 61 der 137 gestarteten Fahrzeuge bereits ausgefallen sind, sind noch alle zehn MINI ALL4 Racing Fahrzeuge bei der härtesten Rallye der Welt im Rennen.

Die Bilanz der Marke MINI nach der ersten Woche ist eindrucksvoll: Sieben der acht Etappen von Buenos Aires (AR) über Chilecito (AR) Copiapo (CL) bis hinauf in die Anden nach Uyuni (BO) gewann ein MINI ALL4 Racing. Drei Etappensiege sicherten sich Al-Attiyah/Baumel, drei Orlando Terranova/Bernardo Graue (AR/AR), Vladimir Vasilyev/Konstantin Zhiltsov (RU/RU) gewannen einen weiteren Tagesabschnitt.

Krzysztof Holowczyc/Xavier Panseri (PL/FR) und Erik van Loon/Wouter Rosegaar (NL/NL) sind derzeit mit Gesamtplatz vier und sechs gut im Rennen. Joan „Nani“ Roma/Michel Périn (ES/FR), die aktuellen Dakar-Champions, hatten am ersten Tag der Dakar technische Probleme und fielen weit zurück. Sie konnten ihre Fahrt letztendlich aber fortsetzen, erzielten im weiteren Verlauf zwei Podiumsplatzierungen und fuhren fünf Mal unter die ersten Zehn.

Terranova/Graue lagen nach dem ersten Tag bei der Dakar in Führung und duellierten sich mit Al-Attiyah/Baumel. Auf der vierten Wertungsprüfung kollidierten sie jedoch mit einem Felsen. Glücklicherweise konnten auch sie die Fahrt fortsetzen und zwei weitere zwei Prüfungen für sich entscheiden.

Der MINI ALL4 Racing, der auf dem MINI Countryman John Cooper Works basiert, bewies bei der Dakar einmal mehr seine Allroundler-Qualitäten. Denn die Teilnehmer mussten sich während des Abenteuers Dakar zahlreichen Herausforderungen auf ganz unterschiedlichem Terrain stellen. Es galt, bei Temperaturen von bis zu 50 Grad hohe Dünen mit feinem Wüstensand (dem so genannten „Fesh Fesh“) zu meistern. Anspruchsvolle Schotterpisten durch unübersichtliches Gelände forderten nicht nur den Fahrern und Autos alles ab. Auch die Beifahrer mussten stets die Übersicht behalten.

Hinzu kam die extrem dünne Höhenluft in den Anden. In der ersten Woche wurden einige Wertungsprüfungen auf bis zu 4.000 Metern Höhe über dem Meeresspiegel ausgetragen. Eine Herausforderung nicht nur für die Motoren sondern auch für die Fahrer. „Vor allem wenn man über Buckelpisten fuhr, bekam man pochende Kopfschmerzen“, sagte der Gesamtführende Al-Attiyah. „Das war schon echt kräftezehrend.“

Vier weitere MINI ALL4 Racing Fahrzeuge liegen derzeit aussichtsreich knapp außerhalb der ersten Zehn. Boris Garafulic/Filipe Palmeiro (CL/PT) sind Gesamt-Elfe, Vasilyev/Zhiltsov liegen auf Rang zwölf. Aidyn Rakhimbayev/Anton Nikolaev (KZ/RU) und Zhou Yong/Andreas Schulz (CN/DE) folgen auf den Plätzen 13 und 14.

Am Dienstag stellen sich die Fahrer dem nächsten Abenteuer bei der Rallye Dakar 2015. Von Iquique (CL) an der Pazifikküste geht es südlich ins Landesinnere nach Calama (CL). Auf einer 451 Kilometer langen Wertungsprüfung müssen sich die Fahrer wie schon in der ersten Woche der extrem trockenen Atacama-Wüste mit hohen Dünen stellen. Gegen Ende der Prüfung wird es noch einmal steil: Schotterpisten führen die Autos wieder auf eine Höhe von etwa 3.500 Metern über dem Meeresspiegel.

Gesamtstand nach Etappe 8 (Top 6).

01 Al-Attiyah/Baumel – MINI ALL4 Racing – 26:41:15h
02 De Villiers/Von Zitzewitz – 26:49:42h
03 Al Rajhi/Gottschalk – 26:59:55h
04 Holowczyc/Panseri – MINI ALL4 Racing – 27:35:53h

05 Ten Brinke/Colsoul – 28:04:07h
06 Van Loon/Rosegaar – MINI ALL4 Racing – 28:07:06h

Nächste Etappe.

 

Tag 10 (13. Januar 2015).

Start/Ziel: Iquique/Calama (Etappe 9)

Gesamtlänge (km): 539, Wertungskilometer: 451, Verbindungskilometer: 88

 

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MINI ALL4 Racing Rallye-Dakar-Aufgebot 2015.

 

Monster Energy Rally Raid Team.

 

#300 Nani Roma/Michel Périn (ES/FR)

#305 Orlando Terranova/Bernardo „Ronnie“ Graue (AR/AR)

#306 Krzysztof Holowczyc/Xavier Panseri (PL/FR)

 

X-raid Team.

 

#310 Vladimir Vasilyev/Konstantin Zhiltsov (RU/RU)

#314 Erik van Loon/Wouter Rosegaar (NL/NL)

#319 Boris Garafulic/Filipe Palmeiro (CL/PT)

#329 Aidyn Rakhimbayev/Anton Nikolaev (KZ/RU)
#332 Zhou Yong/Andreas Schulz (CN/DE)

#334 Stephan Schott/Holm Schmidt (DE/DE)

 

Qatar Rally Team.

 

#301  Nasser Al-Attiyah/Mathieu Baumel (QT/FR)

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