Michelin in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC / Nürburgring 2015

28.8.2015 Karlsruhe / Nürburg. Weltpremiere in der Eifel: Die FIA Endurance World Championship(WEC) gastiert zum ersten Mal seit ihrer Gründung im Jahr 2012 auf deutschem Boden. Heimischen Rennsport-Fans steht damit am letzten August-Wochenende die höchstrangige Rundstreckenveranstaltung der laufenden Saison bevor, und sie dürfen sich auf echte Highlights freuen:

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Die ebenso spektakulären wie hochmodernen Le Mans-Hybridprototypen von Audi, Porsche und Toyota sowie die faszinierenden GTE-Sportwagen liefern sich in ihren jeweiligen Klassen spannende Duelle über die sechsstündige Renndistanz. Alle Werks- und zahlreiche Privatteams setzen auf Michelin als Reifenpartner.

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft spricht deutsch: Neben den LM1-Werksteams von Audi und Porsche feiert auch Toyota Gazoo Racing vom 28. bis 30. August auf dem Nürburgring ein Heimspiel – die Basis des amtierenden WEC-Weltmeisters befindet sich kaum 100 Kilometer von der Traditionsstrecke entfernt in Köln-Marsdorf. Nur in einem Punkt denken die drei Topmannschaften französisch: Wenn es um ihre Rennreifen geht.

Diesbezüglich haben sich alle drei aus freien Stücken für Michelin als Technologiepartner entschieden, denn das Reglement der WEC lässt durchaus Konkurrenz unter den Pneu-Herstellern zu. Das Gleiche gilt auch für die Werks- oder Semiwerks-Abordnungen in der Sportwagen-Profiklasse LM GTE Pro, in der neben dem Porsche Team Manthey auch Aston Martin Racing und die Ferrari der Scuderia AF Corse an den Start gehen.

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6 Stunden Nürburgring setzen die Prototypen-Historie fort

Langstreckenrennen gehören zum Nürburgring wie der Reifen ans Auto. Ihre Tradition reicht zurück bis zur Eröffnung des Eifelkurses im Jahr 1927. Zur Institution stiegen sie 1953 mit dem 1000-Kilometer-Rennen auf, das bis einschließlich 1983 über 44 Runden auf der 22,810 Kilometer langen Nordschleife ausgetragen wurde – zuletzt mit Boliden vom Schlage eines
Porsche 908 und 956. 1984 wechselte die Veranstaltung mit der Gruppe C-Weltmeisterschaft auf den neu gebauten Grand Prix-Kurs und wurde zunächst auf sechs Stunden begrenzt.

Exakt die Renndauer, mit der die schnellen LMP- und GTE-Sportwagen der WEC am 30. August – und damit auf den Tag genau 62 Jahre nach dem Debüt des 1000-Kilometer-Rennens – auf den Nürburgring zurückkehren. 1991 gastierte die Gruppe C-WM letztmals in der Eifel. Im Jahr 2000 und danach von 2004 bis 2009 feierten die Prototypen im Rahmen der European Le Mans-Serie nochmal ein Comeback.