Pech für beim Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge 2020 in Australien für Audi Sport

2.2.2020. Bei der überaus spannenden Auftaktveranstaltung zur Intercontinental GT Challenge (IGTC) blieb Audi Sport hinter den eigenen Erwartungen zurück. Nachdem sich Rennwagen von sieben verschiedenen Herstellern unter den ersten zehn qualifiziert hatten, war Audi optimistisch in die 12 Stunden von Bathurst gestartet.

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Diverse Rückschläge aber betrafen alle drei Rennwagen des Audi Sport Team Valvoline. Das beste Ergebnis mit dem Audi R8 LMS erreichte das australische Kundenteam Hallmarc auf Platz drei seiner Klasse.

Selten waren die 12 Stunden von Bathurst so vielseitig: Nach verschiedenen Führungswechseln kamen am Ende vier verschiedene Marken unter die ersten zehn. „Wir hatten das Zeug dazu, ebenfalls ganz weit vorn zu landen“, sagte Chris Reinke, Leiter Audi Sport customer racing. „Die schnellste Rennrunde von Kelvin van der Linde zeigt, dass unser Tempo gut war. Für kleine Fehler aber haben wir einen hohen Preis gezahlt.“

Als Erstes traf es Garth Tander. Der erfahrene Australier, der schon viele Siege am Mount Panorama gefeiert hatte, war zum fünften Mal für Audi Sport am Start. Er teilte sich das Cockpit der Startnummer 22 mit den Audi Sport-Piloten Mirko Bortolotti und Christopher Mies. Er fuhr in Runde 62 unmittelbar hinter Dries Vanthoor im Audi mit der Nummer 22.

Als der Belgier von der Ideallinie abkam, wich ihm Tander aus, drehte sich dabei von der Strecke und prallte in die Begrenzungsmauer. Der Australier blieb unverletzt, sein Audi aber war für eine Weiterfahrt zu stark beschädigt.

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Dries Vanthoor und seine Audi Sport-Kollegen Frédéric Vervisch und Christopher Haase hatten sich vom 14. Startplatz bereits bis auf die siebte Position verbessert, als kurz vor Rennhalbzeit ein Drehzahlsensor ausfiel. Nach der zeitraubenden Reparatur hatte sich das Team entschieden, den Audi R8 LMS nicht mehr ins Rennen zu schicken. Alle Hoffnungen lasteten fortan auf der Startnummer 222 und den drei Audi Sport-Piloten Mattia Drudi, Kelvin van der Linde und Markus Winkelhock.

Mit Startplatz sieben hatte van der Linde das beste Ergebnis für Audi Sport im Qualifying erreicht. Abhängig von der Boxenstoppsequenz kämpften die drei Piloten sogar um die Führung und van der Linde gelang in der finalen Rennstunde die schnellste Rennrunde. Ein Reifenschaden zur Rennhalbzeit verursachte allerdings Beschädigungen im hinteren rechten Radhaus, die einen weiteren Reifenplatzer nach sich zogen. Inklusive der Reparaturen gingen so fünf Runden verloren. Am Ende erreichte das Fahrertrio den 18. Platz.

Ein Podiumsergebnis in seiner Klasse sicherte sich unterdessen ein Kundenteam von Audi Sport. Marc Cini, Dean Fiore und Lee Holdsworth, der am Renntag seinen 37. Geburtstag feierte, erreichte mit dem Team Hallmarc wie schon 2017 und 2019 den dritten Platz in der Pro-Am-Wertung. Für den langjährigen Audi-Kunden Marc Cini ist es sogar der vierte Podiumserfolg. Bereits 2015 hatte der Australier in der Am-Klasse einen dritten Platz erreicht.

„Herzlichen Glückwunsch an unsere drei Privatfahrer und an das Melbourne Performance Centre zu diesem erneuten Erfolg“, sagte Chris Reinke. „Während unsere Kunden bei ihrem Heimspiel erfolgreich waren, liegt es nun an uns, bei den verbleibenden vier Rennen der Intercontinental GT Challenge wieder Boden gutzumachen.“

Fünf Mal hat Audi bereits in dieser einzigen weltweiten GT3-Rennserie einen Titel gewonnen. Der zweite Lauf, die 24 Stunden von Spa, steht für Ende Juli im Programm. Zuvor stellt sich Audi Sport customer racing allerdings der Herausforderung des größten Autorennens der Welt. Nach dem fünften Sieg vor einem Jahr zählt die Marke auch in diesem Jahr bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring vom 21. bis 24. Mai zu den Favoriten.

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